Ein neuer Verein für Nordhalben ist an den Start gegangen: Im September 2024 wurde der Frische Wind gegründet. Nun ziehen die Verantwortlichen eine erste Bilanz – und die fällt rundum positiv aus.
In der Jahreshauptversammlung blickte Vorsitzende Stefanie Kübrich auf zahlreiche Projekte und Veranstaltungen im ersten kompletten Vereinsjahr zurück. Sie erinnerte an Events wie das Osterhoppeln und die Premiere der Wolfsnacht im Frankenwald. Zudem kam der neue Verein an Fördertöpfe heran. Mit Unterstützung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) wurde ein moderner Laser mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten angeschafft, Mittel aus der ILE-Regionalförderung trugen zur Gestaltung der Begegnungsstätte an der Alten Schule in Heinersberg bei, die am 4. Juli mit einer Beachparty offiziell eingeweiht wird. So waren 2025 einige Erfolge zu verzeichnen.
Daran will der Frische Wind in diesem Jahr nahtlos anknüpfen, wie Kübrich ausführte. Die Planung für die Wolfsnacht am 21. November unter der Regie von Sebastian Gehrke läuft bereits auf Hochtouren. Erneut DSEE-Förderung soll mobiles Kino-Equipment mit Beamer und anderem ermöglichen. Besonders stolz ist der Verein darauf, dass er beim Regionalbudget als einziger Bewerber aus Nordhalben den Zuschlag erhielt: So lässt sich ein top ausgestatteter Imbisswagen finanzieren, den der Verein fortan an alle interessierten Vereine und Institutionen im Bereich der ILE verleihen wird.
Damit aber nicht genug: An der Fichtera wird unter der Regie von Manuela Weiß ein Kräutergarten entstehen. Dafür fließen bis zu 4.800 Euro über den Landkreis Kronach als Zuschuss. Einen Schwerpunkt soll hier der Bärwurz bilden, der für Nordhalben ein Alleinstellungsmerkmal darstellt.
Auch kulturell will der Frische Wind die Marktgemeinde voranbringen. Dazu hat er offiziell das Maxhaus in der Lobensteiner Straße von der Initiative „NoHa“ übernommen und gleich die Homepage neu gestaltet. Rudolf Ruf hält vor Ort die Fäden in der Hand, die künstlerische Leitung liegt in den Händen der Künstlerfamilie Ryschawy. Am 4. und 5. September feiert das Maxhaus sein zehnjähriges Bestehen mit einem bunten Programm – von Sprechtheater über Straßenfest bis zur Lichtkunst.
Zweiter Vorsitzender Fabian Wagner zeigte die erfreuliche Entwicklung der Mitgliederzahl auf. So war im vergangenen Jahr ein Plus von elf Mitgliedern zu verzeichnen, allein seit der Hauptversammlung im Herbst 2025 sind acht Interessierte dem Verein beigetreten. Aktuell zählt der Frische Wind – eingetragener und gemeinnütziger Verein – 57 Mitglieder.
Der Verein setzt sich aus mehreren Sparten zusammen, und jede entwickelt für sich Aktivitäten – das ist sicher ein Erfolgsgeheimnis des jüngsten Nordhalbener Vereins. Unter anderem kümmert sich Daniel Lerner, Geschäftsführer des Nordwald Space, um die Tourismusförderung. Mit den Großstädtern, die gerade zum „Landleben auf Probe“ im Ort sind, plant er einen Workshop zu dem Thema. Immer wieder bilden sich weitere Sparten. So leitet Tanja Kämpfer-Hagen die neue Sparte Heinersberg, Rudolf Ruf die Sparte Maxhaus und Manuela Weiß die Sparte Natur.
Foto: Mittel aus der ILE-Regionalförderung machten es möglich: An der Alten Schule in Heinersberg ist eine Begegnungsstätte entstanden. Sie wird mit einer Beachparty am 4. Juli offiziell eingeweiht.

